„1935. Die Niederlande in 12 eindrucksvollen Gemälden“ vereint eine bemerkenswerte Werkreihe, die vor fast einem Jahrhundert für die Weltausstellung in Brüssel entstand. Damals bildeten die zwölf landwirtschaftlichen Gemälde einen Teil des Holland-Pavillons und vermittelten gemeinsam eine eindrucksvolle visuelle Erzählung über die Niederlande.
Vast fields, industrious farmers, and recognizable regional landscapes portrayed a country deeply rooted in a strong agrarian tradition. The paintings were not autonomous artworks in the conventional museum sense, but elements of a carefully staged national presentation. In 1935, in the midst of a period of economic uncertainty, the Netherlands chose to present itself internationally with confidence and visibility.
Architektur, Wirtschaft und Kunst verschmolzen im Entwurf des Pavillons und seinem konzeptionellen Inhalt. Die zwölf Gemälde spielten dabei eine zentrale Rolle: Sie stellten nicht nur die Landschaft dar, sondern auch ein nationales Selbstverständnis.
Nach ihrer Rückkehr in die Niederlande verschwanden die Gemälde weitgehend aus der Öffentlichkeit. Sie wurden eingelagert, und nur wenige wurden später einzeln ausgestellt. Eines dieser Werke ist das monumentale Gemälde „Stroh und Kartoffelstärke in der Veenkolonie (Provinz Drenthe)“ von Chris Lebeau. Dieses Gemälde wurde 2014 im Museum der Veenkolonie präsentiert und fand dort sogar Bewunderung bei König Willem-Alexander und Königin Máxima.














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