In „UKRAINE“ dokumentiert der Fotojournalist Eddy van Wessel anhand von (analogen) Fotografien und Augenzeugenberichten die Schrecken dreier Kriegsjahre in der Ukraine. Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Berichterstattung über Konfliktgebiete konzentriert er sich darauf, was Krieg für die Betroffenen bedeutet – die Soldaten an der Front, die Zivilbevölkerung in den zerstörten Städten und Dörfern und die zur Flucht gezwungenen Menschen. Seine Bilder fangen die sichtbare Zerstörung und die psychischen und emotionalen Folgen der anhaltenden Gewalt ein. So wird dieses Buch zu einem visuellen und erzählerischen Zeugnis mit einer komplexen und vielschichtigen Darstellung, die die menschlichen Kosten des größten Krieges in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg reflektiert. Es thematisiert Vertreibung, Überleben und die Grenzen der Menschlichkeit in Krisenzeiten. Wo endet die Menschlichkeit und wo beginnt die Unmenschlichkeit? Wie bewahren Menschen Würde und Widerstandskraft unter ständiger Bedrohung? Wie sieht Überleben aus, wenn Grundbedürfnisse – und das Leben selbst – nicht mehr gewährleistet sind?
Fotoausstellung LEBEN IM KRIEG; EINZIGARTIGE FOTOS AUS DER UKRAINE
Seit 2022 dokumentiert der Fotojournalist Eddy van Wessel den Alltag in der vom Krieg gezeichneten Ukraine – beispielsweise in der Stadt Bachmut, für die er bereits die Silberne Kamera gewann. Am Dienstag, dem 9. Dezember, wurde bekannt gegeben, dass seine Arbeit erneut große Anerkennung gefunden hat: Sein Buch „Ukraine“ wurde von der Zeitung „de Volkskrant“ in die Liste der besten niederländischen Fotobücher 2025 aufgenommen.
Zu sehen bis zum 30. August 2026 im Nationalen Militärmuseum.


















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