In den 1960er Jahren kam es zum Aufkommen der Chicano-Bürgerrechtsbewegung, auch bekannt als El Movimiento, die eine neue Art des Selbstverständnisses für Menschen mexikanischer Abstammung in den Vereinigten Staaten prägte. Sich selbst als Chicano zu bezeichnen – ein früher abwertender Begriff – wurde zu einem politischen und kulturellen Statement, und Chicano-Grafikkünstler bekräftigten diese Identität durch ihre Druckgrafiken und ihr Engagement. ¡Printing the Revolution! untersucht das bemerkenswerte Erbe der chicano-Grafikkunst im Zusammenhang mit wichtigen sozialen Bewegungen, die Art und Weise, wie diese Künstler und ihre interkulturellen Mitarbeiter die Drucktechniken weiterentwickelten, und die einzigartige Rolle dieses Mediums bei der Gestaltung kritischer Debatten über die Identität und Geschichte der USA.
Von Satire und Porträtmalerei bis hin zu politisierter Popkunst untersucht dieser Band, wie Künstler visuell fesselnde Grafiken schufen, die das Publikum bewegten. Plakate und Drucke kündigten Streiks und kulturelle Veranstaltungen an, machten auf die Notlage politischer Gefangener aufmerksam, informierten die Betrachter über Befreiungsbewegungen in der Dritten Welt und stellten vor allem die Unsichtbarkeit der mexikanischstämmigen Amerikaner in der US-Gesellschaft in Frage. Während der Siebdruck während der Bürgerrechtsbewegung die vorherrschende Form der Druckgrafik war, untersucht dieses Buch, wie Künstler eine Vielzahl von Techniken und Strategien eingesetzt haben, von Installationskunst bis hin zu digitaler Grafik, die geteilt werden kann. Dieses Buch zeigt, wie Künstler die grafische Kunst als Mittel genutzt haben und weiterhin nutzen, um die Öffentlichkeit anzusprechen, Fragen der sozialen Gerechtigkeit anzusprechen und sich mit den sich wandelnden Vorstellungen des Begriffs „Chicano” auseinanderzusetzen.



















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