Frances Borzello entführt die Leser in die abgeschottete Welt der Künstlerinnen der Vergangenheit und zeigt, wie fleißig sie sich ausbildeten, Ateliers einrichteten und um wohlwollende Mäzene warben. Ausgehend von den Renaissance-Malerinnen Sofonisba Anguissola und Lavinia Fontana rekonstruiert das Buch die sich wandelnde Welt der Künstlerinnen im Zuge der Entwicklung gesellschaftlicher Einstellungen. Die Malerinnen Artemisia Gentileschi und Judith Leyster aus dem 17. Jahrhundert waren mit der Darstellung von Frauenthemen erfolgreich, ebenso wie die Größen des 18. Jahrhunderts Angelica Kauffmann und Elisabeth Vigée-Lebrun mit ihren Motiven rund um die Mutterschaft. Weitere Durchbrüche gab es im 19. Jahrhundert, als die jungen Hoffnungsträgerinnen Mary Cassatt und Marie Bashkirtseff sich um die Aufnahme in Ausstellungsgesellschaften bemühten und Kunstschulen gründeten. Als schließlich im 20. Jahrhundert die Gleichberechtigung der Frauen voranschritt, ebneten Augusta Savage, Georgia O’Keeffe, Frida Kahlo, Cindy Sherman, Mona Hatoum und andere den Weg für die talentierten Frauen von heute, um sich ihren rechtmäßigen Platz in den Annalen der Kunst zu sichern.
Die nun vollständig überarbeitete und aktualisierte, fesselnde Erzählung von Frances Borzello inspiriert weiterhin.

























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